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Legal-AI: Anwaltskanzleien automatisieren mit §203-konformer KI

Details

Beschreibung

Das Problem — warum Legal-Tech bisher scheitert
Anwaltskanzleien in Deutschland dürfen Mandantendaten nicht einfach an externe KI-Dienste wie ChatGPT oder Co-Pilot übermitteln. §203 StGB stellt die unbefugte Weitergabe von Mandantsgeheimnissen unter Strafe — mit persönlicher Haftung des Anwalts. Das Ergebnis: Die Branche mit dem größten Automatisierungspotenzial ist faktisch vom KI-Fortschritt abgeschnitten.
Gleichzeitig verbringen Anwälte bis zu 60% ihrer Arbeitszeit mit Tätigkeiten, die kein juristisches Urteilsvermögen erfordern: Schriftsätze lesen, Gegenschreiben analysieren, Standardantworten formulieren, Rechtsprechung recherchieren.

Die Lösung
Wir haben eine spezialisierte Legal-AI-Pipeline entwickelt, die §203-konform operiert. Das System läuft on-premise — Mandantendaten verlassen nie die Kontrolle der Kanzlei. Die KI-Modelle werden lokal betrieben.

Das System kann drei Kernaufgaben, die heute manuell Stunden kosten:

1. Juristische Schriftsätze verstehen
Klageschriften, Klageerwiderungen, gerichtliche Verfügungen und Gegenschreiben werden automatisch analysiert. Das System extrahiert Sachverhaltselemente, erkennt die rechtliche Argumentation der Gegenseite, identifiziert relevante Normen und Präzedenzfälle und bewertet die Stärke der gegnerischen Position — in Sekunden statt Stunden.

2. Juristische Schriftsätze beantworten
Auf Basis der Analyse und des relevanten Rechtskorpus (Gesetze, BGH-Rechtsprechung, EU-Recht) generiert das System einen strukturierten Antwortentwurf. Dieser folgt der juristischen Subsumtionslogik: Tatbestand, Rechtsnorm, Subsumtion, Ergebnis. Der Anwalt prüft und finalisiert — statt von Null zu schreiben.

3. Juristische Schriftsätze neu erstellen
Von der Sachverhaltsaufnahme bis zur fertigen Klageschrift: Der Anwalt gibt den Sachverhalt ein, das System recherchiert autonom die einschlägige Rechtsprechung, verknüpft sie mit den relevanten Normen und erzeugt einen vollständigen Schriftsatzentwurf inklusive Zitierapparat.
Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist

Der deutsche Anwaltsmarkt umfasst über 165.000 zugelassene Anwälte und einen Jahresumsatz von ca. 35 Milliarden Euro. Kein etablierter Anbieter hat das §203-Problem strukturell gelöst — die meisten bieten Cloud-Lösungen, die für Kanzleien schlicht nicht nutzbar sind. Wir haben die technische Grundlage, die andere nicht haben.

Der Weg zur Marktdominanz ist klar: Wer §203-Konformität als Standard setzt und gleichzeitig die produktivste Arbeitsumgebung für Anwälte bietet, baut einen Burggraben, den Cloud-Anbieter nicht überwinden können — weil sie strukturell auf der falschen Seite des Gesetzes stehen.

Das Wandeldarlehen
Wir bieten 10% Anteile für 50.000 € über 9 Monate für den Abschluss der Produktentwicklung, die erste Pilotphase mit drei Partnerkanzleien und die Vorbereitung der Seed-Runde. Zinssatz und Wandlungskonditionen nach Vereinbarung.

Traction
Technische Architektur vollständig entwickelt. Erste Gespräche mit Kanzleien laufen. Das System ist nicht eine Idee — es ist ein funktionierender technischer Stack, der auf den Produktivbetrieb wartet.

Standort :
  • Brandenburg > Brandenburg > Barnim
Branche :
  • Information und Kommunikation > Dienstleistungen der Informationstechnologie
Anzahl Mitarbeiter:
bis 5 Beschäftigte
Letzter Jahresumsatz:
über 50 - 250 Tsd. Euro
Preisvorstellung:
bis 50 Tsd. Euro

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