Blaudruckerei Museumswerkstatt, Indigofärberei mit über 1000 historischen Druckstöcken

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Beschreibung

Die von der Unesco als „Kulturerbe“ anerkannte Werkstatt ist ein wichtiger Faktor im Tourismus an der Nordsee (Jever). Diese lebendige Museumswerkstatt erstellt Stoffe wie vor 200 Jahren durch Handdruck mit kostbaren alten Druckstöcken und das Blaufärben mit Indigo.
Gegründet 1985 in der Urlauberstadt Jever als Schauwerkstatt, kann der Besucher beim Drucken und Färben zusehen und erhält Erklärungen. Die Kunden sind v.a. Privatleute. Hergestellt werden Tischwäsche in Leinen sowie Tücher und Schals in Batist oder Seide.
Teilnahme an Handwerksmärkten und Galerieausstellungen. Ein Bestandteil des Umsatzes ist die Verarbeitung von privaten Stoffen und altem Kunden-Leinen. Neben dem Verkauf der fertigen Stoffe werden auch Erträge aus Vorführungen und Vorträgen generiert, Tendenz steigend. Zusätzliche Umsätze wurden durch die Teilnahme an europäischen Förderprogrammen zum gemeinsamen Kulturerbe generiert und durch Projektförderungen der Niedersächsischen
Landesregierung verstärkt (z.B. in Japan, Niederlande). Bisher gab es ca. 30 TV-Beiträge auf allen Kanälen, bundesweit zahlreiche Artikel im Printbereich. Der Schatz dieser Werkstatt sind die ca. 1100 originalen Druckstöcke aus dem Zeitraum 1700 bis 1900. Diese Werkzeuge für den Handdruck der Muster sind absolut selten und die Sammlung ist daher bedeutend in ihrer Komplexität. Der Wert der Druckformen steigt weiter aufgrund ihrer Einzigartigkeit und ihrer materiellen Beständigkeit.
Im Bereich des Ostfriesland-Tourismus besitzt diese Werkstatt ein Alleinstellungsmerkmal, welches noch durch die Anerkennung der Unesco als „Kulturerbe“ verstärkt wird. Vom Steuerberater erstellte Bilanzen liegen vor. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern für 2019 beträgt 65 T€. Der Umsatz ist stark ausbaufähig. Der Kaufpreis beträgt 250 T€.
Ein Nachfolger wird aus Altersgründen gesucht, der jetzige Inhaber ist 70 Jahre alt. Eine Einarbeitung und fortdauernde Beratung wird zugesichert.
Die Stadt Jever ist Eigentümerin des historischen Gebäudes und ist an einem Verbleib des Betriebes in der Stadt interessiert. Das gesamte Inventar der Werkstatt kann aber auch an einem anderen Ort installiert werden.

Standort:
  • Niedersachsen > Weser-Ems > Friesland
Branchen:
  • Dienstleistung > Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen > Sonstige
  • Verarbeitendes Gewerbe > Herstellung von Textilien, Bekleidung, Leder(-waren) und Schuhen
  • Handwerk > Handwerke für den privaten Bedarf > Textilgestalter
  • Handwerk > Handwerke für den privaten Bedarf
  • Kunst, Unterhaltung und Erholung > Bibliotheken, Archive, Museen, botanische und zoologische Gärten
Anzahl Mitarbeiter:
bis 5 Beschäftigte
Letzter Jahresumsatz in TEUR:
über 50 - 250 Tsd. Euro
Preisvorstellung:
über 250 - 500 Tsd. Euro
Internationale Tätigkeit:
Ja

Bilder

Beschreibung

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  • Außenansicht des Blaudruckerei-Gebäudes von 1822, gelegen im alten Kattrepel - Bild 1 Bild vergrößern (Öffnet neues Fenster)
    Außenansicht des Blaudruckerei-Gebäudes von 1822, gelegen im alten Kattrepel - Bild 1
  • Der Blaudrucker erklärt einer Besuchergruppe das Handwerk und zeigt dabei eine Jacke aus altem Leinen mit einem traditionellen Päoniendruck aus der Barockzeit - Bild 2 Bild vergrößern (Öffnet neues Fenster)
    Der Blaudrucker erklärt einer Besuchergruppe das Handwerk und zeigt dabei eine Jacke aus altem Leinen mit einem traditionellen Päoniendruck aus der Barockzeit - Bild 2
  • Handdruck mit altem Druckstock - Bild 3 Bild vergrößern (Öffnet neues Fenster)
    Handdruck mit altem Druckstock - Bild 3
  • Der Blaudrucker an der Indigo-Küpe beim Blaufärben eines Seidentuches - Bild 4 Bild vergrößern (Öffnet neues Fenster)
    Der Blaudrucker an der Indigo-Küpe beim Blaufärben eines Seidentuches - Bild 4
  • Einige Kissen aus Leinen (Dekore um 1700 und "Art Déco" um 1920), daneben liegen Rollen aus altem handgewebtem Leinen - Bild 5 Bild vergrößern (Öffnet neues Fenster)
    Einige Kissen aus Leinen (Dekore um 1700 und "Art Déco" um 1920), daneben liegen Rollen aus altem handgewebtem Leinen - Bild 5
  • Außenansicht des Blaudruckerei-Gebäudes von 1822, gelegen im alten Kattrepel - Bild 1
  • Der Blaudrucker erklärt einer Besuchergruppe das Handwerk und zeigt dabei eine Jacke aus altem Leinen mit einem traditionellen Päoniendruck aus der Barockzeit - Bild 2
  • Handdruck mit altem Druckstock - Bild 3
  • Der Blaudrucker an der Indigo-Küpe beim Blaufärben eines Seidentuches - Bild 4
  • Einige Kissen aus Leinen (Dekore um 1700 und "Art Déco" um 1920), daneben liegen Rollen aus altem handgewebtem Leinen - Bild 5

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