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Weiterbildung bei nur gut einem Drittel der Mittelständler

Datum 30.12.2021

Coronakrise dämpft Aktivitäten der Unternehmen.

KfW Bankd aus Verantwortung

Transformation zu digitaler und klimaneutraler Wirtschaft erfordert auch neue Weiterbildungskultur

Die Transformation zu einer digitalen und klimaneutralen Wirtschaft erfordert umfassende Anpassungen der beruflichen Qualifikationen. Die Unternehmen sind ein wichtiger Akteur sowohl in der dualen Ausbildung als auch in der betrieblichen Weiterbildung. Die Corona-Krise im Jahr 2020 war allerdings ein kräftiger Dämpfer des Weiterbildungsgeschehens, wie eine Analyse von KfW Research auf Basis des repräsentativen KfW-Mittelstandspanels zeigt. Nur jedes dritte (36 %) der kleinen und mittleren Unternehmen hat seiner Belegschaft Weiterbildung ermöglicht. Vor der Krise hatte dieser Wert bei ca. 50–55 % gelegen.

Fehlende IT-Kompetenzen bzw. Fachkräfte werden von den Unternehmen immer wieder als eines der häufigsten Digitalisierungshemmnisse genannt. Dementsprechend waren bei der großen Mehrheit der Weiterbildungsunternehmen im Jahr 2020 Digitalkompetenzen Inhalt der Weiterbildung (84 %). Bei der Hälfte nahmen sie sogar eine zentrale Rolle ein (49 %). Am häufigsten waren grundlegende Digitalkompetenzen wie z. B. die Bedienung von Computern und Standardsoftware Weiterbildungsgegenstand (bei 77 % der Weiterbildungsunternehmen). Fortgeschrittene Digitalkompetenzen wie Programmierkenntnisse und statistische Analysen wurden von knapp der Hälfte der weiterbildungsaktiven Mittelständler adressiert (47 %).

Quelle und weitere Informationen:
KfW Research