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Unternehmensnachfolge im Baugewerbe

Datum 01.08.2022

Ergebnisse einer Umfrage des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

Unternehmensnachfolge im Baugewerbe
© Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Ergebnisse einer Umfrage des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR):

In jedem zweiten Unternehmen im Baugewerbe steht in den kommenden zehn Jahren der Rückzug der Inhaberin bzw. des Inhabers an. Das entspricht in absoluten Zahlen 163.000 Unternehmen. An der deutschlandweiten repräsentativen Befragung, die der Studie zugrunde liegt, nahmen mehr als 2.500 Bauunternehmerinnen und Bauunternehmer teil.

Dadurch können erstmals verlässliche Aussagen zu den Besonderheiten des Nachfolgegeschehens im Baugewerbe geliefert werden – auch differenziert für das Bauhaupt- und das Ausbaugewerbe. Zugleich gibt die Befragung Auskunft zu realisierten Nachfolgen: So favorisieren die Unternehmensinhaberinnen und -inhaber im Baugewerbe – ähnlich wie Unternehmen in anderen Sektoren – eindeutig die familieninterne Nachfolge.

Unter allen Unternehmen, die in den vergangenen zehn Jahren übergeben wurden, werden fast 60 % von Familienmitgliedern fortgeführt. Zum Übergabezeitpunkt beschäftigten die übernommenen Unternehmen im Durchschnitt acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen und Quelle:

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (PDF-Download)